Allplan 2009 seit 2006

Erfahren Sie hier was es neues gibt seit der Version 2006 in der Version Allplan 2009 Ingenieurbau.


Highlights:

– Funktions-, Eigenschaften- und Assistentenpalette als neue Dialogelemente
– Direktes Ausrichten und Modifizieren von Bauteilen und Bewehrung über Griffe
– Neue Objektfänge sowie Spurverfolgung
– Unterstützung der Zukunftsformate IFC 2×3 und PDF, sowie die traditionellen Formate DWG / DXF 2007 und DGN V8
– Neue Bauteile wie Fundamente, Installationsbauteile sowie Drei- und Vierpunktsegel
– Ebenenmanager und Bauwerksstruktur
– Verbesserte Konstruktions- und Layoutfunktionen wie erweiterte Dialoge für Linie, Polygonzug, Kreis und Textzeiger, polygonale Planfenster, kollisionsfreie Beschriftung
– Assoziative Ansichten und Legenden sowie komfortables Einpflegen von Änderungen über einen Aktualisierungsmechanismus
– Erweiterte Bewehrungsfunktionalitäten wie Kreisbewehrung und Wendelbewehrung, neue Bewehrungsgruppen
– Erweiterte Herstellerkataloge (Zusammenarbeit mit BAMTEC, Eric-Lenton, Halfen-Deha, Peikko, Schöck, Stahlwerk Annahütte)
– Verbesserungen im digitalen Geländemodell
– Integrierte Tragwerksplanung (Round-Trip Engineering)


Ergonomie

Mit jeder neuen Version wird die Ergonomie von Allplan weiter verbessert. Um dieses dauerhafte Entwicklungsziel zu erreichen, wurden Funktions-, Eigenschaften- und Assistentenpalette als neue Dialogelemente eingeführt.
Die Funktionspalette fasst den bisherigen CAD-Navigator und die dazugehörigen Symbolleisten „Erzeugen“, „Erzeugen II“ und „Ändern“ übersichtlich an einer Stelle zusammen. Durch die Eigenschaftenpalette werden unterschiedlich gestaltete Dialoge zu einem stets gleichartig gestalteten Dialogelement vereinheitlicht. Dabei können alle Parameter übersichtlich in tabellarischer Form oder direkt in der dynamischen Grafik eingegeben und geändert werden. Zur weiteren Beschleunigung und Vereinfachung gibt es eine individuell konfigurierbare Schnelleingabe, in der nur die wichtigsten Parameter sichtbar sind. Mit der Assistentenpalette wird das Arbeiten mit vordefiniertem
Content wie Allplan IBD spürbar schneller und komfortabler. Zahlreiche Einstellungen und Modifikationen können jetzt direkt über die sogenannten Griffe erfolgen, ohne dass dafür spezielle Befehle oder Dialoge notwendig sind. Das Arbeiten gestaltet sich dadurch wesentlich intuitiver. Außerdem werden weniger Befehle benötigt, was zu einer besseren Übersichtlichkeit beiträgt. Mit den neuen Objektfängen und der Spurverfolgung gestaltet sich das Konstruieren angenehmer. Der Arbeitsfluss wird nicht mehr unterbrochen, da selbst geometrisch anspruchsvolle Konstruktionen ohne zeitaufwändige Hilfskonstruktionen erstellt werden können.

Interoperabilität

Allplan ist unter Windows Vista lauffähig und unterstützt die gängigen CAD-Formate wie DWG/DXF 2007 und DGN V8. Darüber hinaus erleichtern die Zukunftsformate IFC 2×3 und PDF die büroübergreifende Kommunikation mit Planungspartnern, die nicht Allplan einsetzen. Durch die Ressourcen-autarken Allplan-Formate NDW und NPL wird
außerdem die Zusammenarbeit von verschiedenen Allplan-Anwendern spürbar optimiert. Für den Import und Export von PDF-Dateien verwendet Allplan die Original-Bibliotheken von Adobe. Damit können 2D-PDF-Dateien komfortabel per Drag & Drop importiert, exportiert und langfristig archiviert werden. Unabhängig vom CAD-System bleiben dabei die korrekte Plandarstellung, Maßstab und Layer erhalten. Darüber hinaus ist der Export und Import von 3D-PDF-Dateien möglich. Damit werden komplette Gebäudemodelle oder Details in sehr anschaulicher Form zur Verfügung gestellt. Zum interaktiven Betrachten benötigt der Planungspartner, der Bauleiter oder der Bauherr lediglich den kostenlos verfügbaren Adobe Reader.

Intelligentes Gebäudemodell

Durch die Einführung von neuen Bauteilen wie Fundamente, Installationsbauteile, Drei- und Vierpunktsegel wird der Befehlsumfang zur komfortablen Erzeugung eines intelligenten Gebäudemodells komplettiert. Außerdem können Wände, Unterzüge, Stützen und Fundamente jetzt mit freien Querschnitten definiert werden. Mit Hilfe des Ebenenmanagers wird das Einrichten eines Projektes mit Ebenen, Etagen, Struktur und Teilbildaufteilung durch wenige Klicks möglich. Die darauf aufbauende Bauwerksstruktur sorgt für eine zweckmäßige, der Struktur des Gebäudes entsprechende Datengliederung. Schnitte, Ansichten und Listen lassen sich komfortabel ableiten, eine aufwändige manuelle Erzeugung ist nicht mehr erforderlich.

Konstruktion und Layout

Funktionen für Konstruktion und Layout gehören zu den am häufigsten genutzten CAD-Funktionen. Entsprechend wurden in diesem Bereich zahlreiche Verbesserungen realisiert, von der kompletten Überarbeitung der Bemaßung, über erweiterte Dialoge für Linie, Polygonzug, Kreis, Textzeiger etc. mit Anfangs- und Endsymbolen bis hin zur Unterstützung von polygonalen Planfenstern. Eine sehr praktische Verbesserung ist die automatische Anordnung von Bewehrungs- und Verlegetexten, so dass Kollisionen und Überdeckungen vermieden werden.

Durchgängiges Arbeiten

Mit den neuen assoziativen Ansichten ist ein durchgängiges Arbeiten vom ersten Architekturentwurf bis zum fertigen Bewehrungsplan möglich. Architektur-, Schal- und Bewehrungsplanung erfolgen in einem gemeinsamen Modell, aus dem die unterschiedlichen Pläne abgleitet werden. Der früher notwendige Zwischenschritt zum Kopieren in die Schalungsansicht entfällt komplett. Damit werden sämtliche Änderungen von Architekturbauteilen, Schalkörper und Bewehrung sofort automatisch in allen Plänen nachgeführt. Abgerundet werden diese Entwicklungen durch assoziative Legenden, deren Inhalte automatisch aktualisiert werden.


Erweiterte Bewehrungsfunktionalitäten

Völlig neu entwickelt wurden Kreisbewehrung und die Wendelbewehrung. Damit lassen sich kreisförmige Fundamente, Wände, Decken oder Ingenieurbauwerke wie Faultürme, Silos, Wasserreservoirs oder Windkraftanlagen wesentlich einfacher bewehren. Dabei wurde ein großer Wert auf die Berücksichtigung von Praxisanforderungen gelegt. Beispielsweise können Länge und Stichmaß von Bewehrungsstäben begrenzt werden, um die Transportfähigkeit sicherzustellen. Ebenso kann eine einheitliche Länge aller Segmente eines Bewehrungsrings
erzwungen werden, so dass die Anzahl der Positionen auf das Minimum beschränkt bleibt. Jede Parameteränderung wie z. B. die Anzahl der Bewehrungslagen wird sofort im 3D-Bewehrungsmodell nachgeführt. Durch diese direkte visuelle Rückkoppelung sind die Auswirkungen sofort ersichtlich, unstimmige Eingaben oder Fehlerbedienungen
werden vermieden. Hinzugekommen sind neue Bewehrungsgruppen, z. B. für Träger und Stützen mit Auflagerausklinkungen, für ein und beidseitige Konsolen mit waagerechter oder gevouteter Ausführung sowie für Fugenbänder

Herstellerdaten und Content

Um eine hohe Praxistauglichkeit zu gewährleisten, arbeitet Nemetschek eng mit Industriepartnern zusammen. Bislang standen Einbauteile von Halfen-Deha und Bewehrungsteppiche von BAMTEC in Allplan zur Verfügung. Neu hinzugekommen sind zum Einen Einbauteile von Schöck (u. a. Isokörbe) und Peikko (u. a. Wand-,Balken- und Stützenschuhe). Zum Anderen sind in Allplan Kataloge und spezielle Funktionen zur Planung mit den Schraubmuffen-Systemen von Erico-Lenton und dem Stahlwerk Annahütte integriert. Dadurch reduziert sich der Planungsaufwand, Stückzahlen können effizient ermittelt werden und Kollisionsprüfungen sind durchführbar. Selbstverständlich erfolgte auch eine Pflege von Querschnittsreihen, zum Beispiel in Hinblick auf neue Lager- und Vorratsmatten oder Abstandhalter.

Hochbau trifft Tiefbau

Zu den Stärken von Allplan gehört das Zusammenspiel von Hoch und Tiefbau innerhalb eines durchgängigen Systems. Eine wichtige Verbesserung ist die korrekte Projektion von Luftaufnahmen auf die geneigten Flächen eines digitalen Geländemodells. Damit ist es mit minimalem Aufwand möglich, die Umgebung eines Bauvorhabens realitätsnah darzustellen. Weiterhin ist es möglich, Vermessungsdaten mit alphanumerischen Punktbezeichnungen direkt einzulesen. Außerdem wurde die maximale Punktanzahl nochmals erhöht, so dass auch größere Projekte problemlos bearbeitet werden können.

Round-Trip Engineering

In vielen Büros wird noch mit CAD- und Statik-Software von verschiedenen Herstellern geplant, die in der Regel nicht aufeinander abgestimmt sind. In der Statik-Software müssen die Daten ohne den vom CAD-System gewohnten Komfort erneut erfasst werden. Mit Allplan können einzelne Bauteile an die Statik-Programme von Friedrich + Lochner oder sogar ein komplettes Gebäudemodell an die Statik-Software von Scia übergeben werden. Dort wird automatisiert aus den Bauteilen ein statisches System erzeugt. Besonders erwähnenswert ist der leistungsfähige Aktualisierungsmechanismus in Scia Engineer, der Änderungen in der CAD-Planung in übersichtlicher Form anzeigt. Mit Round-Trip Engineering gestaltet sich die Arbeit im Ingenieurbüro effizienter und komfortabler, die Übersicht wird verbessert und typische Fehlerquellen werden ausgeschlossen.

TIP: Benötigen Sie weitere Informationen oder sind Sie an einem persönlichen Gespräch interessiert? Dann rufen Sie uns an unter (0711) 90099-0. Aktuelle Termine zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie im Internet unter www.allplan.net