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Workflow Video Architektur

Planung und Entwurf : Sehen Sie in unserer Videoserie, wie Allplan Ihre täglichen Arbeitsabläufe in allen entwurfsorientierten Projektphasen unterstützt.


Grundlagenermittlung

In der Phase der Projektvorbereitung dreht sich alles darum, den Bedarf und die Machbarkeit des Projekts zu erfassen. Zuerst werden Vision und Ziele für das Projekt festgehalten – so wie Umfang, wesentliche Merkmale und Funktionalität des Gebäudes.

Üblicherweise untersuchen Architekt:innen das Baufeld in Form einer Machbarkeitsstudie, um festzustellen, was im Rahmen der geltenden Vorschriften möglich ist.

Erste Schritte

Mit allen in Ihr Projekt integrierten Informationen zu Bauvorschriften können Sie das Bauvorhaben planungssicher starten und Ihre Planung optimieren. Importieren Sie verschiedene Formate und Daten von Behörden, klären Sie Rahmenbedingungen des Projektes und sparen Sie Zeit. Vermeiden Sie Doppelarbeit, indem PDF-Dateien bequem in Elemente umgewandelt werden.


Untersuchen Sie Ihr Grundstück

Beginnen Sie mit den vorhandenen Grundstücks-Merkmalen. Wandeln Sie Geodaten in Form von Höhenlinien oder Vermessungspunkten schnell in realistische und präzise digitale Geländemodelle um. Visualisieren und verstehen Sie Ihr Baufeld und evaluieren Sie die tatsächlichen Bedingungen auf der Baustelle für eine bessere Planungsqualität.


Vorplanung

In der Vorplanung findet der grundlegende schematische Entwurf des vorgeschlagenen Gebäudes statt. In Bezug auf Building Information Modeling (BIM) Stufen entspricht dies dem Level of Detail (LOD) 100. Für viele Architekten ist dies die kreativste Phase des Projekts.

Optimieren Sie Ihre Lagepläne

Optimieren Sie die Darstellung Ihres Entwurfs in der Aufbereitung von Lageplänen z.B. durch einfaches Ergänzen von individuell gestalteten Elementen wie Schatten. Vertiefen Sie Ihre Pläne und fügen Sie realistische Elemente hinzu, um die Qualität Ihres Entwurfs zu erhöhen.

Maximieren Sie das Potenzial Ihres Baufeldes

Zeichnen Sie Fußabdrücke Ihres Gebäudes mithilfe grundlegender Entwurfswerkzeuge. Vergleichen Sie mühelos und zeitgleich Varianten, um Ihre ersten Ideen sofort auszuwerten. Erleichtern Sie Ihre ersten Entscheidungsprozesse, indem Sie unterschiedliche Optionen innerhalb Ihrer Baustelle visualisieren.


Verwandeln Sie Ihren Entwurf in ein Volumenmodell

Erwecken Sie Ihr Konzept mit leistungsstarken und flexiblen Werkzeugen zum Leben und setzen Sie Ihre Entwurfsideen und Visionen schnell um. Sie können entweder in der 2D Grundrissprojektion eichnen, während zeitgleich das Volumenmodell parallel erstellt wird, oder sie arbeiten direkt in 3D. Mit Allplan nutzen Sie die Vorteile beider Arbeitsmethoden.


Erster Entwurf

In der Phase der Entwurfsplanung wird das schematische Konzept unter Einbeziehung von Spezialisten wie Statikern, Gebäudetechnikern oder Landschaftsarchitekten weiterentwickelt. Wände, Öffnungen und Dächer werden hinzugefügt, und in Grundrissen und Schnitten berücksichtigt, um die Dimensionen des Gebäudes in horizontaler und vertikaler Richtung zu bestimmen. In diesem Stadium kommen parametrische Komponenten ins Spiel, die es Architekt:innen ermöglichen, das Gebäude in der nächsten Detailstufe, LOD 200, zu modellieren.

Vom Konzept zum bauteilorientierten Modell

Mit automatisierten Werkzeugen gelangen Sie schnell vom Konzept zu Ihrem entwickelten Design. Bauen Sie auf einfache Weise ein komponentenbasiertes Modell aus Ihrem Volumenkonzept auf. Beschleunigen Sie Ihre Konstruktionsarbeit durch realistische und intelligente Komponenten, um Ihre Konstruktion schnell verfeinern zu können. Profitieren Sie von der objektbasierten Planung durch die BIM-Arbeitsmethode.

Entwickeln Sie individuelle Dachvariationen

Erstellen Sie komfortabel verschiedene Dachkonstruktionen, um Varianten zu bewerten und die Einhaltung von Normen sicherzustellen. Profitieren Sie von einer Vielzahl an Dachmodellierungsoptionen für schnelle Anpassungen oder negative Neigungen. Da Dächer mit zugehörigen Objekten wie Wänden und Fassaden verknüpft sind, werden diese automatisch aktualisiert, sobald sich die Dachform ändert.

Nutzen Sie leistungsstarke Tools für Ansichten und Schnitte

Greifen Sie einfach auf Ansichten und Schnitte Ihres Modells zu, die Sie für präzise Pläne und Layouts benötigen. Visualisieren und präsentieren Sie Ihre Entwürfe, prüfen Sie die Machbarkeit und bringen Sie Grundrisse mit der vertikalen Entwurfsdimension zusammen. Profitieren Sie von leistungsstarken Werkzeugen zur schnellen Erstellung von Zeichnungen in dem von Ihnen gewünschten Stil und Format. Sparen Sie Zeit, indem Änderungen an Ihrem Modell automatisch in Ihren Ansichten und Schnitten aktualisiert werden.


Detaillierte Entwurfsplanung

In der zweiten Phase der Entwurfsplanung wird der Entwurf abgeschlossen, und es werden Entscheidungen über Materialien, Ausstattung und Anordnung von Räumlichkeiten getroffen. In Bezug auf BIM ist dies die Phase LOD 300. Diese wird durch schnelles Hinzufügen und Anpassen unterschiedlicher Gebäudeelemente unterstützt.

Allplan bietet parametrische Werkzeuge zur Modellierung häufig verwendeter Gebäudekomponenten. Objekte werden realitätsnah detailliert und mit Attributen versehen, um Informationen zu spezifizieren.

Verfeinern Sie intuitiv parametrische Öffnungsbauteile

Planen Sie Details, um Ihren Entwurf auf seine Baubarkeit zu überprüfen. Nutzen Sie die Vorteile leistungsstarker parametrischer Werkzeuge für die Konstruktion von Fenstern, Türen und Vielem mehr. Erstellen Sie individuelle Designs basierend auf Ihren Standards und vervielfältigen Sie diese auf einfache Weise über mehrere Öffnungen hinweg. Wenden Sie Änderungen schnell auf eine Vielzahl an Elementen an – modifizieren Sie ein Element und Ihr Entwurf passt sich automatisch an.

Nutzen Sie intelligente Tools für den Innenausbau

Raumoberflächen werden intelligent auf Räume als Ganzes und nicht auf einzelne Bauteile angewendet. Dadurch können Ausbauflächen zentral verwaltet werden. Das einfache Abändern spart Zeit spart und minimiert Fehler. Oberflächen reagieren automatisch auf den Raum, dem sie zugewiesen sind, definiert durch Regeln und Einstellungen. Greifen Sie auf genaue Berechnungen zu, basierend auf zuverlässiger Logik.

Erstellen Sie realistische Innenräume

Nutzen Sie realistische Objekte, um Ihre Räume zu möblieren. Implementieren Sie einfach Bibliothekselemente, um schnell Raumausstattungen zu gestalten, zeitsparend in Ihrem Projekt zu vervielfältigen und sofort Inventare zu jedem Raum abzuleiten.

Verwenden Sie Werkzeuge zur intelligenten Bemaßung

Profitieren Sie von der Flexibilität der Bemaßung. Wählen Sie die Funktion, die am besten zu Ihrem Workflow passt. Wenden Sie Bemaßungen einfach auf Ihr Modell an, um Ihre Entwürfe schnell zu überprüfen, oder lassen Sie Maßketten automatisch anlegen. Maßlinien aktualisieren sich automatisch, wenn sich Objekte ändern. Setzen Sie außerdem Bürostandards schnell um.

Nutzen Sie effiziente Tools für Ihr Änderungs-Management

Führen Sie Änderungen in Ihren Entwürfen mithilfe intelligenter parametrischer Anpassung von Objekten durch. Wenden Sie Änderungen bauteilübergreifend an, um Konstruktionsänderungen innerhalb von Sekunden zu implementieren; zum Beispiel an Öffnungen, Raumausbauten oder Bemaßungen.

Genehmigungsplanung

Die letzte Phase vor der Ausführung besteht darin, alle erforderlichen Genehmigungen einzuholen und alle für die Ausschreibung notwendigen Baudokumente zu erstellen, wie Bauzeichnungen, Berechnungen und technische Spezifikationen.

Berichte wie Mengen und Kosten, Türlisten oder Grundflächen lassen sich in Sekundenschnelle aus dem Modell generieren, was die Beschaffung von Informationen für Genehmigungen oder Ausschreibungen vereinfacht.

Das Erstellen detaillierter Pläne aus dem Modell ist ein unkomplizierter Prozess, bei dem die benötigten Ansichten und Schnitte extrahiert oder benutzerdefinierte Informationen und Auswertungen mit einem Klick in die Zeichnungen eingefügt werden.

Verwalten Sie Räume und Nutzungseinheiten

Analysieren Sie einzelne Räume oder Gruppen von Räumen wie beispielsweise Wohneinheiten, um sofort einen Überblick über Flächen zu erhalten. Berechnen Sie Flächen zwecks Kostenschätzungen, stellen Sie die Einhaltung von Standards sicher oder inventarisieren Sie die den Räumen zugeordneten Elemente. Eine leistungsstarke Mengenermittlung ermöglicht ultimative Flexibilität.

Bewerten Sie erste Kostenschätzungen

Erstellen Sie schnell Kostenschätzungen auf Basis von Berichten wie Türlisten, Fenstern, Oberflächen, Baumaterialien und Vielem mehr. Generieren Sie Auswertungen, die Sie sofort weiterverwenden und in das von Ihnen benötigte Format oder Layout exportieren können. Überblicken Sie schnell Kostenrahmen und bewerten Sie Varianten.

Weisen Sie behördliche Anforderungen nach

Wenden Sie, sofern vorhanden, relevante regionale Normen auf die automatische Generierung spezifischer Berechnungen für Ihre Bauanträge an, so wie die deutsche DIN 277 oder Wohnflächenverordnung. Normen für behördlich relevante Zahlen sind von Grund auf in ihrem Programm installiert.

Stellen Sie Pläne für Ihre Baugenehmigung zusammen

Erstellen Sie unkompliziert Ihre Pläne in einem Präsentationsstil, der für alle Ihre Anforderungen geeignet ist, beispielsweise als schematische Entwürfe, Präsentationspläne, Konstruktions- oder Genehmigungspläne. Profitieren Sie von schnellen und intuitiven Werkzeugen für eine hochwertige Darstellung, die auf Ihrem Modell basiert. Parametrische Schriftfelder sparen Zeit und unterstützen Sie in Ihrer Dokumentation und im Layout.


 

 

BIM Interview mit Dipl.-Ing.(FH) Frank Will im VIACOR Magazin

Bild Frank Will

Der Architekt im digitalen Zeitalter
INTERVIEW MIT DIPL.-ING. (FH) FRANK WILL im Viacor Magazin

Hier gehts zum gesamten Interview im Viacos Magazin

Frank Will:  Fortschritt bedeutet Veränderung – das gilt für jedes Berufsfeld. Wir kennen die großen Bauwerke aus der Antike über die Renaissance bis hin zu den modernen Wolkenkratzern. Aber nicht nur die Bauwerke ändern sich – auch die Planung derer.

1963 war das von Prof. Georg Nemetschek frisch gegründete „Ingenieurbüro für das Bauwesen“ eines der ersten, das Programme zur Berechnung Finiter Elemente bei hoch belasteten, unregelmäßig gestützten Platten einsetzte. Das war der Start für die Digitalisierung im Bauwesen.

Hier im Industriegebiet Fasanenhof, einem Stadtteil von Stuttgart, ist man ganz vorne, quasi in der ersten Reihe des Fortschritts dabei. Frank Will, der Bauphysik studierte und zur richtigen Zeit den Sprung ins kalte Wasser wagte. Frank Will ist einer, der sehr erfolgreich die Wege von 2D zu 3D im CAD, Visualisierung und Building Information Modelling (kurz BIM) bestreitet.

Mit den Einblicken in die Sichtweise von Frank Will erweitern sich auch unsere Kenntnisse und wir sind ihm dankbar für die offenen Worte.

Wie klingt Boden? Das Magazin Alles in einem

Die ganze Welt von VIACOR & PORPLASTIC in einem Magazin, das war die Idee. Jetzt halten Sie es in den Händen. Wir hoffen, dass es Ihnen gefällt – und inspiriert!

Mehr zum Magazin

Vielen Dank an Frau Lutz vom Viacor Team!

Messe Frankfurt – Tor Nord, Ovaldach – Ingo Schrader Architekt BDA,

ARCHITEKTUR UND IDENTITÄT

Ingo Schrader plante und realisierte für die Messe Frankfurt in den vergangenen Jahren verschiedene Bauvorhaben, darunter das Tor Nord, das mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnet wurde, sowie diverse Wachgebäude. Obwohl es sich meist um Bauvorhaben kleineren Umfanges handelt, stellen die entstandenen Bauten präzise Eingriffe zur Stärkung der Identität und Unternehmenskultur der Messe Frankfurt dar. Der Architekt verwendete für die Entwurfs- und Ausführungsplanung über alle Leistungsphasen hinweg Allplan Architecture.
Aber auch zum Erstellen von Präsentationsunterlagen und als interne Entwurfskontrolle setzte er Allplan erfolgreich ein. Die Bandbreite der Projekte umfasst dabei sowohl Neu- und Umbauten als auch Innenraumgestaltungen im Gebäudebestand der Messe. Mobile Unterstände, eine Busvorfahrt, neue Wachgebäude und der Umbau von Foyerflächen
gehörten zu den vielfältigen Bauaufgaben.

Download Messe Frankfurt – Tor Nord, Ovaldach – Ingo Schrader Architekt BDA (280 Downloads)

„Mir ist das gebaute Ergebnis wichtig. Daher versuche ich, das Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung so lange zu begleiten, dass ich die Qualität der Architektur sicherstellen kann.“

DIE HERAUSFORDERUNG

Das Tor Nord ist das Haupttor des Messegeländes. Es handelt sich um ein weithin sichtbares
ovales Stahldach, welches das darunterliegende Wachgebäude und den Kontrollbereich der Zufahrt vor Wind und Wetter schützt. Die Eindeckung des Daches besteht aus mit Polyurethan beschichteten Furnierschichtholzplatten. Die optische Präsenz des Daches beruht auf seiner exponierten Lage auf einer Brücke und seiner filigranen Konstruktion. Knapp 600 Quadratmeter Dachfläche mit einem Gesamtgewicht von 110 Tonnen werden von vier
Stahlstützen mit jeweils dreieckiger Grundfläche getragen. Das parametrisch entwickelte, innovative Tragwerk aus Flachstahllamellen erinnert an natürliche, gewachsene Strukturen und bildet den Kräfteverlauf bei der unregelmäßigen Stützenstellung ab. Für die Planung stellte sich diese unregelmäßige Tragstruktur mit unzähligen Trägerzuschnitten als Herausforderung dar. Eine Beurteilung und Überprüfung dieser Tragstrukturen anhand von Schnitten war praktisch unmöglich. Neue Wachgebäude Ingo Schrader entwickelte im Zuge der Arbeit am Tor Nord eine Typenfamilie von Gebäuden unterschiedlicher Größe. Die Besonderheit lag darin, den kleinen Wachgebäuden eine Präsenz inmitten der großvolumigen Messearchitektur zu geben.

  • Anforderungen, technische Aspekte und Beiträge der Projektbeteiligten integrieren
  • Komplexität reduzieren durch innovative, ganzheitliche Lösungen
  • Identität schaffen mit Architektur

Denn sie liegen an der Grenze zwischen öffentlichem Raum und Messegelände und stellen somit den Erstkontakt zwischen der Messe und ihren Besuchern und Ausstellern her.
Nach funktionalen und städtebaulichen Analysen wählte der Architekt eine dreieckige Grundrissform. Die konstruktive Grundlage bildet ein Stahlskelett mit vorgehängter Aluminiumfassade. Der rote Farbton der Fassaden entspricht der Unternehmensfarbe
der Messe. Die Wachgebäude bieten Platz für ein bis vier Arbeitsplätze. Gemeinsame Merkmale, wie der dreieckige Grundriss, identische Brüstungs und Attikahöhen, ähnliche Fensterformate sowie Farbe und Materialität der Fassade lassen sie als „Familie“ erkennen. Dank ihrer auffälligen Farbe sind die Wachgebäude auf dem Messegelände weithin sichtbar und markieren strategisch wichtige Knotenpunkte, wie zum Beispiel die Einfahrtstore.

DIE LÖSUNG

Nach den ersten Handskizzen und konzeptionellen Überlegungen nutzte Ingo Schrader Allplan
Architecture schon in der frühen Entwurfsphase, um 3D-Modelle zu erstellen, mit denen das Konzept weiter entwickelt und überprüft wurde.  Um anderen Projektbeteiligten Situationen im Detail zu veranschaulichen oder Varianten mit dem Bauherrn zu diskutieren, verwendete das Büro im weiteren Planungsverlauf digitale Skizzen oder Renderings. Allplan Architecture half dem Architekten dabei, seinen Entwurf dreidimensional zu durchdenken und auf Details wie Fügungen, Übergänge und Eckausbildungen zu überprüfen. Dank des 3D-Modelles konnte der Architekt seinen Entwurf stets ganzheitlich als volumetrischen Körper betrachten. Hierbei stand Allplan Architecture ihm vom Entwurf bis zur Ausführung als leistungsfähiges Werkzeug zur Seite und unterstützte die integrierte Arbeitsweise. Diese zeichnet sich durch eine intensive
Kommunikation sowie einen regen Datenaustausch mit anderen Projektbeteiligten aus.
Insbesondere im Fall des Ovaldachs am Tor Nord wollte der Architekt auf eine 3D-Arbeitsweise nicht verzichten. Durch die unregelmäßige Tragstruktur ergaben sich zahlreiche unterschiedliche Trägerzuschnitte und komplexe Situationen. Diese konnte man anhand von 2D-Planunterlagen nicht beurteilen oder prüfen.

  • Allplan Architecture ist durch seine große Funktionsvielfalt für alle Leistungsphasen und
    Projekttypen durchgängig einsetzbar.
  • Die integrierten Schnittstellen ermöglichen denreibungslosen Datenaustausch mit externen
    Fachplanern.
  • Leistungsfähige Werkzeuge für 3D-Modellierungund Rendering bieten vielfältige Möglichkeiten fürEntwurfskontrolle und Präsentation.

Um dieses Problem zu lösen, wurde das 3D-Modell des Stahlbauers in Allplan Architecture eingelesen und konnte anschließend.in der 3D-Ansicht geprüft werden. Dann wurden Screenshots von verschiedenen Blickwinkeln erstellt und mit Anmerkungen versehen. Mittels dieser Unterlagen erfolgte der Korrektur-Rücklauf zum Stahlbauer. Am Ende stand ein Bau, der bei allen komplexen Anforderungen scheinbar ganz einfach geworden ist: funktional und gleichzeitig ästhetisch, mit einer Tiefenwirkung auf den zweiten Blick und einer eigenen Identität

COPYRIGHTS by:

Bauherr: Messe Frankfurt Venue GmbH
Architekt: Ingo Schrader Architekt BDA, Berlin
Tragwerksplanung: Bollinger + Grohmann
Ingenieure, Frankfurt a. M.
Lichtplanung: Licht Kunst Licht AG, Berlin
Messe Frankfurt – Tor Nord, Wachgebäude Typ L unter dem Ovaldach;
Foto: Ingo Schrader

„Wir nutzen Allplan Architecture als 3D-Lösung für die interne Entwurfskontrolle
und Präsentationen. Oder als digitale 3D-Skizze, um Projektbeteiligten ein Detail zu veranschaulichen oder eine Variante mit dem Bauherrn zu diskutieren. Allplan Architecture ist das CAD-Werkzeug für alle Leistungsphasen, Größenordnungen und Aufgabenstellungen,
von Architektur bis zur Ausstellungsgestaltung oder dem Design.“

INGO SCHRADER ARCHITEKT
Ingo Schrader studierte Architektur an der Technischen Universität in Braunschweig und am IUAV (Istituto Universitario di Architettura Venezia) in Venedig. Von 1992 bis 1995 leitete er das Büro von Prof. O. M. Ungers in Frankfurt am Main, wo er 1995 sein eigenes Büro eröffnete. 2007 folgte der Umzug nach Berlin. Das Büro ist überwiegend für gewerbliche und öffentliche Bauherren tätig. Die Arbeitsbereiche reichen dabei von Bauen im Bestand über Corporate Architecture bis hin zu Entwürfen für Mobiliar und Ausstellungsgestaltung. Neben seiner
praktischen Tätigkeit als Architekt unterrichtete Ingo Schrader an der MSA (Münster School of
Architecture). Im Rahmen der 15. Architekturbiennale in Venedig 2016 beteiligte er sich an der
Ausstellung „Time Space Existence“. Die Architektur von Ingo Schrader zeigt eine klare,
aufs Wesentliche reduzierte Formensprache und entwickelt aus jeder Aufgabenstellung und den Bedingungen des Ortes spezifische Lösungen. Die auf den ersten Blick minimalistischen Bauten erhalten durch ihre Proportionen, ihre Materialität und Detaillierung eine besondere Präsenz.

ALLPLAN ist ein führender europäischer Anbieter von offenen Lösungen für das Building
Information Modeling (BIM). Seit über 50 Jahren unterstützt das Unternehmen die Baubranche
mit einem richtungsweisenden Software-Portfolio und treibt die Digitalisierung der Baubranche maßgeblich voran: innovativ, an den Anforderungen der Kunden orientiert – und mit bester Qualität „Made in Germany“.

ÜBER DAS UNTERNEHMEN ALLPLAN
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© 2017 ALLPLAN GmbH Munich, Germany

SKY-Tower, Bietigheim-Bissingen – Architektur und Stadtplanung KMB, Ludwigsburg

copyright by Architektur und Stadtplanung, KMB

Es ist eines der höchsten Bauprojekte, welche die Stadt Bietigheim-Bissingen je gesehen hat: das Wohn- und Geschäftshaus „SKY“. 18 Geschosse wird das Gebäude umfassen und damit das Gros der Bebauung der an Neckar und Enz gelegenen großen Kreisstadt um Längen überragen. Dass es überhaupt zu diesem gewaltigen Bauvorhaben gekommen ist, das mit 67 Metern Höhe seinem Namen alle Ehre machen wird, überraschte selbst die Planer des verantwortlichen Ludwigsburger Architekturbüros KMB ein wenig. Anfänglich waren nämlich die Wünsche des Bauherrn, der Bietigheimer Wohnbau GmbH, noch sehr viel kleiner ausgefallen.

copyright by Architektur und Stadtplanung, KMB

copyright by Architektur und Stadtplanung, KMB

2007 hatte die Stadt das Güterbahnhofsgelände zwischen Carl-Benz-, Bahnhofsstraße und Bahngleisen für 940.000 Euro vom Bund erworben. Die Vermarktung des Areals erwies sich zunächst als schwierig, weshalb Oberbürgermeister Jürgen Kessing dort den Bau eines Solitärs mit attraktivem Wiedererkennungswert anregte. So beauftragte die Bietigheimer Wohnbau
GmbH das Architekturbüro KMB, ein fünfgeschossiges Bürogebäude zu entwickeln. KMB brachte die Idee eines Hochhauses ins Spiel. Zwar bestanden zunächst noch Zweifel an der Finanzierbarkeit eines solchen, da jedoch der erste Mieter gleich fünf Geschosse auf einmal nutzen wollte, bat man KMB, die Idee weiterzuverfolgen. In der Vorentwurfsphase entstanden zehn verschiedene dreidimensionale Hochhausmodelle, die allesamt mit Allplan erstellt wurden. Am Ende fiel die Entscheidung auf die aktuelle und mittlerweile im Bau befindliche Turm- Variante. Überraschender Weise wurde der Konzeptentwurf, so wie er war, direkt von der Gemeinde akzeptiert und im vollen Umfang seiner 18 Geschosse genehmigt. Demnach sind die ersten zehn Etagen für Gewerbeeinheiten von 95 m² bis 345 m², die oberen acht wiederum für Eigentumswohnungen vorgesehen. Die 24 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sind zwischen etwa 70 und 170 Quadratmetern groß. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei ca. 4.200 Euro. Zwei Penthäuser mit jeweils etwa 200 m² auf zwei Etagen bilden die „Spitze“ des Wohnkomforts. Der SKY-Tower läuft bei der Bietigheimer Wohnbau GmbH unter der Marke
„BW individual“, welche höchste Ansprüche an Standorte, Architektursprache, Raumprogramme, Materialien und Ausstattungslösungen stellt. Dementsprechend geht es bei SKY nicht nur um die Größe. Die Fassadengestaltung macht den Solitär zu einer regelrechten Sehenswürdigkeit. Hier wechseln sich weiße, dynamisch geschwungene Auskragungen, welche komplett umlaufende Balkone erlauben, sandwichartig mit den dunkleren Flächen einer lückenlosen Rundumverglasung ab. Eine fantastische Aussicht auf das Enztal und die Möglichkeit frischer „Höhenluft“ dürften den Bewohnern der höheren Etagen somit garantiert sein. Echtholzparkett und Fußbodenheizung, Aluminiumfenster mit Dreifachverglasung, eine hochwertige Sanitärausstattung und großformatige Fliesen zeigen wiederum, dass auch der Innenraum von SKY seiner äußeren Klasse in nichts nachsteht.

copyright by Architektur und Stadtplanung, KMB

copyright by Architektur und Stadtplanung, KMB

Die Konstruktion dieses auffälligen und edlen Riesen stellte KMB vor spezielle Herausforderungen, welche auch die Zusammenarbeit mit neuen Fachingenieuren
erforderlich machten. So benötigte es etwa einen Windgutachter, um die sichere Befestigung der Bodenbeläge für die Balkone zu gewährleisten, die bei hohen Windgeschwindigkeiten immensen Kräften ausgesetzt sind. Ferner musste ein Beschleunigungsgutachten für die Bewegungen des Hochhauses erstellt werden. Eine weitere Herausforderung stellte der Lärmschutz gegen den Bahnverkehr durch den benachbarten Bahnhof dar. Die Höhe von über 60 Metern erforderte zudem aus brandschutztechnischen Gründen die Integration eines zweiten Aufzugs und zusätzlichen Fluchttreppenhauses. Im August 2014 wurden die Fundamente des Hochhauses gelegt. Noch im selben Monat begann der Hochbau. Bei einer geschätzten Bauzeit von zwei Jahren wird Bietigheim-Bissingen voraussichtlich im Juli/August 2016 eine neue imposante Landmarke erhalten. Und die verschiedenen Nutzer des SKY-Towers werden sich dann an hochwertigem Wohn- und Büroraum mit spektakulärem Panoramablick erfreuen können.

Die Die KMB PLAN | WERK | STADT GmbH wurde am 01.07.1995 von Architekt und Stadtplaner Dipl.-Ing. (Uni) Michael Kerker, Vermessungsingenieur Dipl.-Ing. (FH) Uwe Müller und Architekt Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Braunbeck gegründet.

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Schwerpunkt: Wohn- und Geschäftsgebäude
Eingesetzte Software: Allplan Architecture
Projektdaten:
Bauherr: Bietigheimer Wohnbau GmbH
Architekt: KMB
Baubeginn: August 2014
Fertigstellung: Juli/August 2016

„Allplan haben wir vom ersten Vorentwurf bis durch die Werkplanung verwendet. In der Entwurfsphase wurde das Gebäude in 3D gezeichnet, um der Bauherrschaft und der Baurechtsbehörde die bauliche Wirkung des Turms mit seinen geschossweise
variierenden umlaufenden Balkonen zu verdeutlichen, was letzten Endes geholfen hat, alle von der Qualität des Entwurfs zu überzeugen.“
Mike Geer, Architektur und Stadtplanung, KMB

03.2016 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Projekt: SKY Tower Bietigheim-Bissingen; Architekt: KMB; Copyright Bildmaterial: Bietigheimer Wohnbau

Evangelische Grundschule Karlsruhe, Deutschland – wulf architekten, stuttgart

Ein besonderes Lernkonzept stellt oft auch spezielle Anforderungen an die Struktur eines Schulgebäudes. Das Projekt „Evangelische Grundschule Karlsruhe“ von wulf architekten, bei der das Montessori-Konzept verfolgt wird, ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Bauprojekt der Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden besteht aus zwei klar umrissenen, zweigeschossigen Einzelbaukörpern (Grundschule und Sporthalle), die sich um einen gemeinsamen Hof gruppieren. Dieser zentrale Schulhof ist zugleich der Zugangsplatz für alle Bereiche und schafft eine prägnante Außensituation mit einem hohen Identifikationswert.

copyright by wulf architekten

copyright by wulf architekten

Beim Bau der Grundschule kommt das Montessori-Konzept vor allem bei der Raumaufteilung zum Tragen: So schließen sich an die vier Klassenräume à 80 Quadratmeter die sogenannten Förderräume direkt an, in denen die Kinder bei Bedarf eine spezielle Förderung erhalten. Der großzügige, offene Flurbereich des Schulgebäudes wird in Anlehnung an die Montessori-Pädagogik zum sogenannten „Lernhaus“. Dieses Lernhaus beherbergt Spiele und Lernmaterialien unter einem Dach und vereint diese Bereiche zu einer einzigen Funktionalität.
Das Lernhaus soll den Schülern eine größere Lernfreiheit ermöglichen und ist entsprechend mit speziellen Sitz- und Stehmöbeln ausgestattet, die flexibel einsetzbar sind. Da sich Fluchtwege in einem solchen belebten Lernhaus nicht realisieren lassen, greifen wulf architekten für diesen Zweck auf Fluchtbalkone und Fluchttreppen zurück.

copyright by wulf architekten

copyright by wulf architekten

Im Bereich der Außenfassade spielen die Farben rot und grün sowie das Fassadenraster eine domiante Rolle. Das Staccato der Fassade wurde zum Schutz der Privatsphäre der Schüler realisiert. Die freie Rhythmik entsteht auf Grundlage des Gebäuderasters und ist somit ein Vielfaches von 60 Zentimetern. Das Fassadenraster wird je nach dahinterliegender Nutzung dichter und bildet damit eine Art „Vorhang“, der sich rund um das gesamte Gebäude zieht. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Fassadengestaltung ist die Farbgebung. Die Gebäude sollen freundlich und einladend aber nicht „kindisch“ wirken. Die Schüler sollen sich ernst genommen fühlen. Im Ergebnis werden für die Fassaden verschiedene Grün- und Rottöne gewählt, die die Gebäude je nach Blickwinkel in einer anderen Farbe erscheinen lassen. Die silbernen Lamellen
dazwischen reflektieren darüber hinaus immer ein wenig die Farbe der gegenüberliegenden
Fassade und betonen somit den stets wechselnden Gesamteindruck des Gebäudes. Das Farbkonzept wird im Gebäudeinneren fortgeführt. Die Oberlichter wurden farblich so gestaltet, dass je nach Tageszeit ein völlig anderer Gebäudeeindruck entstehen kann. Die Sporthalle bildet den zweiten Gebäudeteil des Schulkomplexes. Die Halle ist rund drei Meter tief im Boden versenkt, der Anschluss an Geräteräume und Umkleiden wurde nur auf eine Längsseite gelegt. Darüber befindet sich die Schulverwaltung. Über der Erde lädt ein Pavillon die Passanten zum Besuch

Inzwischen ist der erste Bauabschnitt mit Grundschule und Sporthalle abgeschlossen und die Schule beherbergt Schüler der ersten bis vierten Klassen. In einem zweiten Bauabschnitt soll der Gebäudekomplex dann mit einer Realschule zur Gesamtschule erweitert werden.

wulf architekten ging aus dem 1987 von Tobias Wulf gegründeten Architekturbüro hervor und wird von Professor Tobias Wulf, Kai Bierich, Alexander Vohl, Jan-Michael Kallfaß, Ingmar Menzer und Steffen Vogt geleitet. Das Spektrum reicht von öffentlichen Bauten wie Kulturbauten, Schul- und Hochschulbau, Bürobau, Gesundheits- und Sportbauten über Wohn- und Sozialbau bis hin zum CI-Gewerbebau. Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich das Büro darüber hinaus mit Bauen im Bestand, innovativen Energiekonzepten und infrastrukturellen Großprojekten wie Messen und Verkehrsbauten sowie Generalplanungen. Neben diesen Schwerpunkten engagieren sich wulf architekten auch in der Lehre, den Berufsverbänden und als Fachpreisrichter. Derzeit beschäftigt das zunehmend international tätige Büro rund 100 Mitarbeiter.

„Das komplette Projekt wurde dreidimensional in Allplan entwickelt. Wichtige architektonische Entscheidungen konnten wir am 3D-Modell überprüfen.”
Ingmar Menzer, wulf architekten

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK

Schwerpunkt: Öffentlicher Bau/Schulbau
Eingesetze Software: Allplan Architektur
Projektdaten:
Bauherr: Schulstiftung der Evang. Landeskirche Baden
Planungsbeginn: März 2011
Fertigstellung:April 2013
Leistungsphasen: 2 bis 9
Baukosten: 8,25 Mio. Euro

© 07.2015 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Fotos: Brigida Gonzále z, Stuttgart

Festhalle Neckartailfingen – Ackermann+Raff Architekten, Tübingen

Bei der Gestaltung der neuen Festhalle Neckartailfingen spielte die idyllische Umgebung mit der wunderschönen alten Neckarallee und dem Fluss elbst eine entscheidende Rolle. So wurde zum Beispiel das Astgeflecht der Alleebäume architektonisch aufgenommen und in der Dachkonstruktion als zentrales, gestaltprägendes Element umgesetzt. Neben dem Dach stellen die großzügigen Verglasungen im Bereich des Saals und des Foyers ein weiteres wesentliches
Gestaltungsmerkmal dar. Sie erlauben den Festgästen einen freien Blick auf die umgebende Natur.

COPYRIGHT BY ACKERMANN + RAFF

COPYRIGHT BY ACKERMANN + RAFF

Die neue Festhalle, entworfen vom Architekturbüro Ackermann + Raff aus Tübingen/Stuttgart, ersetzt ein Gebäude aus dem 20. Jahrhundert, das den Ansprüchen der heutigen Zeit nicht mehr gerecht wurde. Der Neubau orientiert sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit dem Eingangsbereich ganz klar zur Allee und zum Neckar hin. Vor dem Haupteingang ist ein großzügiger Freiraum entstanden. So kann eine große Zahl von Veranstaltungsgästen bei gutem Wetter im Freien bewirtet werden. Außerdem macht der Festplatz vor der Halle den Neckar für die Besucher erlebbar. Um diesen Festplatz und seine Beziehung zum Fluss überhaupt möglich zu machen, wurde die Zugangsstraße zur Festhalle im Zuge der Neuordnung weiter vom Neckar entfernt neu gebaut. Die Halle selbst fungiert als Vermittler zwischen dem Neckar und dem Festplatz und bildet den räumlichen Abschluss der Neckarallee.

COPYRIGHT BY ACKERMANN + RAFF

COPYRIGHT BY ACKERMANN + RAFF

Das Dachtragwerk ist ein Flächentragwerk, das über eingebaute Stahlbleche an den Knotenpunkten von Hauptträgern und Nebenträgern entstanden ist. Analog dem Bild der sich überlagernden Äste und Zweige der Neckarallee wurde ein rautenförmiger Trägerrost konzipiert. Die zweiachsig gespannte Konstruktion des Trägerrostes wurde aus sichtbarem Leimholz gefertigt. Das Auflager wurde so erstellt, dass das Tragwerk nicht direkt auf der Pfosten-Riegel-Fassade aufliegt und somit filigraner erscheint. Durch die einzelnen Rautenfelder aus weiß lasierten Holzplatten, die unterschiedlich geneigt angeordnet sind, entsteht eine lebendige Deckenlandschaft. Diese Deckensegel verdecken auch die Installationen, die innerhalb der Dachkonstruktion untergebracht sind. Von außen wurde das Dach am Schluss extensiv begrünt. So entsteht quasi eine fünfte Fassade, die das Bauwerk auch von den höheren Lagen der Gemeinde Neckartailfingen aus gesehen attraktiv erscheinen lassen.

Die Festhalle selbst ist in zwei Gebäudeteile gegliedert: Den geschlossenen Bereich mit allen für den Bühnenbereich notwendigen Funktionen einschließlich des Mehrzweckraums und den offenen Bereich des Veranstaltungsraums mit den für die Besucher dienenden Funktionen. Während die Frontseite großzügig verglast wurde, besteht die geschlossene Fassade im Nordteil aus hinterlüfteten Faserzementplatten. Über den durchgängigen Bodenbelag aus
geschliffenem Sichtestrich wurden die öffentlichen Bereiche wie Saal, Foyer und Mehrzweckbereich optisch miteinander verbunden.“

„Die BIM-Lösung Allplan hat uns eine reibungslose
Zusammenarbeit mit unseren Fachplanern ermöglicht.””
GF Walter Fritz, Ackermann+Raff Architekten

Das Büro Ackermann + Raff wurde 1985 von Prof. Gerd Ackermann und Prof. Hellmut Raff in Tübingen gegründet und verfügt über rund 45 Mitarbeiter an den beiden Standorten Tübingen und Stuttgart. Das Ziel von Ackermann + Raff ist die Planung hochwertiger und nachhaltiger Architektur, verbunden mit einer Kosten-, Energie- und Terminoptimierung. Vorwiegend bauen sie für öffentliche Auftraggeber, Industrie und Gewerbe, für kommunale Wohnbauunternehmen sowie für soziale Einrichtungen. Ihre Bauten entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe und den Chancen und Bedingungen eines Ortes. Bestehende Qualitäten werden dabei ständig hinterfragt und in neue Formensprachen überführt. Dieser Prozess führt zu passgenauen und eigenständigen Lösungen, die keiner kurzfristigen Mode nacheifern.

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Schwerpunkt: Architektur/Öffentlicher Bau
Eingesetze Software: Allplan Architektur
Projektdaten:
Bauherr: Gemeinde Neckartailfingen
Planungsbeginn: 2009
Baubeginn: 2011
Fertigstellung: 2013
Gebäudefläche: 1.120 m²
Gebäudevolumen: 7.705 m³

© 04.2015 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Fotos: Thomas Herrmann Photography

Stadtvillen in Othmarschen, Hamburg – BN Architekten, Hamburg

copyright by BN Architekten

Hamburg wächst – und den dadurch entstehenden Herausforderungen begegnet die Hafenmetropole mit dem stadtplanerischen Konzept der Nachverdichtung des Bestandes. So will man dem Bedarf an neuem Wohnraum gerecht werden. Othmarschen, in Hamburgs grünem Westen gelegen, ist dabei einer der gefragtesten Stadtteile. Hier realisierten Jessica Borchhardt und Simone Nentwig mit ihrem Büro BN Architekten zwei Stadtvillen. In einer grünen und ruhigen Seitenstraße der Elbchaussee entstand ein homogenes architektonisches Ensemble.

copyright by BN Architekten

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Die beiden Gebäude wurden auf einem ca. 2400 Quadratmeter großen Grundstück errichtet und bieten Raum für insgesamt sechs Wohneinheiten. In jedem Baukörper sind jeweils zwei Maisonettewohnungen und ein Penthouse untergebracht. Versetzt zueinander angeordnete Balkone und Terrassen schaffen hierbei ein Höchstmaß an Privatsphäre auf dem Grundstück. Jede Einheit hat einen eigenen Haus-eingang und wird zusätzlich durch eine Tiefgarage erschlossen. „Auf diese Weise haben wir ein stimmiges House-in-House-Konzept entwickelt“, erläutert Simone Nentwig. Neben den Grundrissen stellt auch die Materialwahl eine wohl durchdachte Entscheidung dar. Die für die Umgebung typisch weiße Putzfassade wurde von BN Architekten geschickt integriert. Der Klinker bildet dabei eine Analogie zu einer auf dem Grundstück stehenden Rotbuche. Das gestalterische Gesamtkonzept schafft mit einer genau abgestimmten Materialwahl ein einladendes Wohnumfeld. Während die Entwurfsplanung in Allplan vorrangig zweidimensional durchgeführt wurde, setzten BN Architekten vor allem in der Kollisionskontrolle von Bauteilen auf das intelligente Gebäudemodell. Damit konnten die Planer bei den komplexen Vor- und Rücksprüngen der versetzten Terrassen und Balkone eine fehlerfreie Planung durch alle Gewerke hindurch gewährleisten. Simone Nentwig setzt in ihrem Büro für sämtliche Leistungsphasen auf die Software von Allplan. Sowohl in der Ausführungsplanung als auch in den frühen Stadien eines Bauvorhabens – wie zum Beispiel in der Entwurfs- oder Wettbewerbsplanung – bietet die BIM-Lösung Allplan Architektur aus ihrer Sicht die größtmögliche Freiheit für eine ihrer wichtigsten Aufgaben: das kreative Arbeiten. BN Architekten ist ein schnell wachsendes Architekturbüro in Hamburgs Innenstadt. 20 Mitarbeiter arbeiten heute im 2007 von Jessica Borchardt und Simone Nentwig gegründeten Büro. Dabei entwickelt BN Architekten anspruchsvolle Projekte, besonders in den Bereich Wohnungsund Gewerbeimmobilien.

Vom Wettbewerb über die Entwurfsplanung bis hin zur Realisierung bietet BN Architekten auf allen Leistungsebenen hohe fachliche Kompetenz. Dabei realisieren sie Projekte jeder Größenordnung mit hoher Entwurfsqualität. Qualität ist dabei ein allgegenwärtiger Begriff und bedeutet für BN Architekten, eine Sache „fertigzudenken“. Ganzheitlichkeit steht bei den Projekten an erster Stelle: Innen- und Außenarchitektur bilden in ihrer Gestaltung ein harmonisches Ganzes und werden in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber realisiert.

„Die vielfältigen Möglichkeiten des Planlayouts in Allplan unterstützen uns perfekt in Wettbewerben und in der Ausführungsplanung.“
Simone Nentwig, Inhaberin BN Architekten

Das Profil des Büros BN Architekten deckt sich mit der Unternehmensphilosophie von Allplan. Das „Denken im Ganzen“ entspricht dabei dem Grundsatz, ein Projekt von den ersten Entwurfsskizzen bis zur Übergabe an den Bauherren durchgängig zu bearbeiten.

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Schwerpunkt: Architektur durch alle Leistungsphasen
Eingesetzte Software: Allplan Architektur
Projektdaten:
Bauherr: privat
Baubeginn: April 2011
Fertigstellung: November 2012
BGF/Nutzfläche: 2345 m² / 2177 m²

© 03.2014 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Bilder: Bredt/Fotographie, Marcus Bredt, Berlin

Sechseläutenplatz Zürich, Schweiz – Stephan Rist, Zach + Zünd Architekten, Zürich

Komplexe Bauvorhaben brauchen Zeit. Erst recht, wenn es sich um einen so bekannten Ort wie den Sechseläutenplatz in Zürich handelt: Ganze 14 Jahre dauerte die Planungs- und Bauphase, bis das Gesamtprojekt „Opernhaus, Parkhaus Opéra und Sechseläutenplatz“ im Frühjahr 2014 abgeschlossen und der Platz offiziell eingeweiht wurde.

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Das Verlegen der ehemals oberirdischen Parkplätze vor dem Opernhaus in das neue unterirische Parkhaus Opéra schaffte die entscheidende Voraussetzung für die Neugestaltung des Sechseläutenplatzes. Durch gestalterische Disziplin, Klarheit und ein wenig Farbe haben die Züricher Architekten Zach + Zünd – gemeinsam mit den Teampartnern VetschPartner Landschaftsarchitekten und Heyer Kaufmann Bauingenieure – dem Platz adäquate Gestalt verliehen. Die große, offene Platzfläche aus streifenförmig verlegtem Valser Quarzit ist heute Treffpunkt, öffentliches Foyer und intensiv genutzter Aufenthaltsbereich. Neben der Weite des Platzes bieten fünf Bauminseln mit 35 Tulpenbäumen und 21 Roteichen geschützten und schattigen Aufenthalt.

Über dem Parkhaus ist ein beeindruckender Stadtplatz mit Blick zum Zürichsee entstanden, aber auch die notwendigen Zugänge zum Platz und zur Oper wurden zu kleinen Erlebnisräumen. Bewerkstelligt haben die Planer das mit viel Kreativität, Erfahrung und der leistungsfähigen Architektur-Software Allplan. Die Planer setzten vom ersten Entwurf bis hin zur Fertigstellung auf Allplan als verlässliches Zeichenwerkzeug. Angesichts der Komplexität des Projekts, kein leichtes Unterfangen. Doch mithilfe der Bauwerkstruktur in Allplan mit ihren Teilbildern und Layern ließen sich auch riesige Datenmengen sicher handhaben, Pläne übersichtlich darstellen und die einzelnen Geschosse jederzeit überprüfen. Die fehlerfreie Planung durch alle Leistungsphasen ermöglichte es den Planern, die funktionalen Anforderungen wie gewünscht umzusetzen. Vielmehr waren es die äußeren Umstände, die sich beim Bau des Parkhauses als kompliziert erwiesen: Wegen des der Nachbarschaft des Sees geschuldeten hohen Grundwasserspiegels war verantwortungsvolle Fachkenntnis gefragt. Um den Auftrieb zu vermeiden, wurden zunächst die den zweigeschossigen Parkraum begrenzenden Schlitzwände betoniert, die Bohrpfähle des Fundaments eingebracht und der Betondeckel des Parkhauses ausgebildet. Erst dann begann man mit dem Aushub und schloss die Rohbauarbeiten mit dem Betonieren der Bodenplatte und der Zwischendecke ab. Die Oper auf ihren 1833 Eichenpfählen war wegen des schwierigen Baugrundes besonders gefährdet und blieb deshalb unter konstanter Beobachtung. Zu einer neunmonatigen Bauunterbrechung führten zudem die spektakulären Funde von neolithischen Pfahlbausiedlungen aus der Jungsteinzeit. Ungefähr 20.000 Bodenfunde wurden geborgen, ein Teil davon ist im „Archäologischen Fenster“ zu besichtigen, einem im seeseitigen Treppenbereich untergebrachten, ebenfalls von Zach + Zünd gestalteten Informations- und Ausstellungsbereich.

Über der Erde lädt ein Pavillon die Passanten zum Besuch der Ausgrabungsergebnisse ein. Sein stadtseitiges Pendant mit einem Café darin ist neben einem als Vitrine für das Opernhaus getarnten Notausgang der einzige weitere oberirdische Hinweis auf das Parkhaus. Umhüllt sind beide Pavillons von filigran gelaserten, gitterartig wirkenden Metallpaneelen. Das von der Textildesignerin Janine Graf entwickelte Ornament ist nicht beliebig gewählt, sondern baut auf dem stilisierten Grundmotiv des Zürichsees auf. Die Gitter vereinheitlichen damit zum einen optisch die verschiedenen Funktionsbereiche der Pavillons: Treppen, Lifts, Café, Lagerräume, Toiletten. Sie dienen aber auch als Absturzsicherung – und sie garantieren im Brandfall die feuerpolizeilich vorgeschriebene Entrauchung. Dadurch konnten die Architekten auf die üblichen Schutztüren und Schleusen verzichten. Tageslicht kann ungehindert bis in die untere Parkebene vordringen, bei Sonnenschein erzeugen die Gitterornamente ein atmosphärisches Licht- und Schattenspiel bis in die Tiefe. Diese geschickte Lösung lässt das unterirdische Parkhaus zum Teil des städtischen Raumes werden und schafft dabei eine angenehm freundliche Atmosphäre. Wer das Parkhaus aber nicht über die beiden Pavillons verlassen will, kann den unterirdischen Verbindungsraum zur Oper nutzen. Er bildet mit der großflächigen Projektion und den wandbegleitenden, farbig hinterlegten Kupfervorhängen den festlichen Auftakt zur Oper. In Bild und Originalton zeigen sich hier großformatig die aktuellen Opern- und Ballettproduktionen. Der vollständig verglaste Lift führt hinauf in das neue Foyer. Stilvoller kann ein Opernbesuch nicht beginnen.

Zach + Zünd Architekten wurde 1988 von Gundula Zach und Michel Zünd als Büro gegründet und wird seit 2006 als GmbH geführt. Zach + Zünd beschäftigt 14 Mitarbeiter. Das Leistungsspektrum der Architekten erfasst die unterschiedlichsten Bauaufgaben in sämtlichen Leistungsphasen. Schwerpunkte liegen unter anderem in städtebaulichen Planungen und Beratungen, öffentlichen Bauten sowie Wohn- und Geschäftshäusern.

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Schwerpunkt: Architektur f. öffentliche Gebäude
Eingesetzte Software: Allplan Architektur
Projektdaten:
Bauherren: Parkhaus Opéra AG, Zürich,
Opernhaus Zürich c/o Baudirektion Kanton Zürich,
Tiefbauamt der Stadt Zürich
Planungsbeginn: 2001
Baubeginn: 2009
Fertigstellung: 2014
Gesamtfläche Sechselläutenplatz: 15 000 m²
Parkhaus Opera: Geschossfläche: 11.400 m²
Gebäudevolumen: 40.400 m³
Gebäudegrundfläche: 5.700 m²

„Mit Allplan Architektur können wir komplexe Bauvorhaben nicht nur detailliert planen, sondern auch präzise überprüfen.“
Stephan Rist, Zach + Zünd Architekten

© 10.2014 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Bilder: Michael Haug, Winterthur

Himmelsleiter, Naturschutzgroßprojekt – Brückner & Brückner Architekten, Würzburg

copyright by Brückner & Brückner

Die Tirschenreuther Teichpfanne in der Oberpfalz, nahe der deutschtschechischen Grenze, ist eine der größten und ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Als Heimat gefährdeter Tier- und Pflanzenarten bildet dieser vermutlich bereits im 10. Jahrhundert angelegte Teichkomplex das Kerngebiet des Naturschutzgroßprojekts Waldnaabaue. Zur Beruhigung des Besucherverkehrs in sensiblen Bereichen der Waldnaabaue wurde die alte Bahntrasse der Vizinalbahn zwischen Wiesau und Tirschenreuth in einen Rad- und Wanderweg umgewandelt.

Nachdem das in Tirschenreuth und Würzburg ansässige Architekturbüro Brückner & Brückner 2010 bereits mit der Heusterzbrücke eine Anbindung an den Einstiegspunkt Hohenwald fertiggestellt hatte, folgte zwei Jahre später ein weiteres Bauwerk für die Besucher dieses besonderen Naturareals: die sogenannte „Himmelsleiter“. Für dieses Projekt wurden sie mit
dem „best architects 15 Award“ und für die Himmelsleiter und Heusterzbrücke mit dem BDA Regionalpreis Niederbayern-Oberpfalz ausgezeichnet.

copyright by Brückner & Brückner

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Die etwa 450 m von der Heusterzbrücke entfernte Himmelsleiter gleicht selbst ein wenig einer Brückenkonstruktion, auch wenn ihre eigentliche Funktion nicht im Überbrücken besteht. Vielmehr soll es hier, ganz dem Namen entsprechend, hoch hinausgehen, auf eine Sichthöhe von etwa 20 Metern, von wo aus man die seltene Teichlandschaft und deren Umgebung überblicken und bewundern kann. Zu diesem Zweck führen zwei lange, im Grundriss punktsymmetrische Treppenanlagen entlang des Rad- und Wanderweges hinauf auf eine stegartige, überdachte Aussichtsplattform. Diese bietet mit einem wunderbaren Panoramablick auf das Naturschutzgebiet auch einen didaktischen Einstieg in dessen kulturhistorische Entwicklung. Neben der Aussichtsfunktion ergibt sich für die Himmelsleiter passierende Fußgänger und Radfahrer gleichsam eine Torsituation, die das Betreten und Verlassen dieser
Landschaft noch einmal thematisiert. Die Himmelsleiter verfügt über eine tragende Konstruktion aus schlanken verzinkten Stahlprofilen, welche trotz der Größe des Bauwerks maximale Transparenz zur Umgebung gewährleisten. Die nichttragende Verkleidung der
Treppenanlage und der Aussichtsplattform ist in heimischen Hölzern gehalten, was vor allem aus der Ferne einen archaischen Eindruck vermittelt, der gut zur Biotoplandschaft passt. Insgesamt stellt das materielle Zweigespann aus Stahl und Holz eine nachhaltige und zeitgemäße Lösung für den Aussichtsturm dar und ist zugleich eine Reminiszenz an die früheren Bahnschienen. Mit den statischen Berechnungen der Himmelsleiter wurde das Ingenieurbüro Bodensteiner & Partner aus Weiden in der Oberpfalz beauftragt. Da sowohl das Ingenieurbüro als auch die Architekten von Brückner & Brückner Allplan verwenden, konnten beide Firmen ihre Arbeit perfekt aufeinander abstimmen. So ließ sich etwa der Datenaustausch untereinander ohne die sonst häufig auftretenden, zeitraubenden Ungenauigkeiten und Verluste innerhalb der Planung bewerkstelligen. Zudem profitierte man von der  Bewehrungsplanung in 3D. Eine normalerweise knifflige Aufgabe stellten die verschiedenen Stützenquerschnitte und Stützachsen dar. Da sich diese permanent über die gesamte Länge des Bauwerks hinweg verschoben, waren unterschiedliche Köchergrößen und -lagen die Folge. Hier machte sich eine automatische Kollisionsund Massenkontrolle, die über den  Planungsfortschritt hinweg fortgeschrieben wurde, besonders bezahlt.

Wir schaffen Lebensräume. Wir respektieren Menschen und Ort. Wir bauen Erinnerung.“ Das sind die Leitsätze des architektonischen Denkens und Handelns von Brückner & Brückner Architekten. Über den Wettbewerb des Kulturspeichers in Würzburg fanden Christian und Peter Brückner architektonisch erstmalig zusammen. Planen und Bauen ist für sie ein umfassender Kommunikationsprozess. Der Ursprung ist der Dialog der beiden Brüder. Die Qualität der Auseinandersetzung mit Menschen und Dingen macht diesen Vorgang zu „Kultur“. Dafür gibt es kein Rezept. Jede Bauaufgabe erfordert und entwickelt neue Kommunikationsnetze und Medien. Immer wieder müssen Grenzen überschritten werden. „Wir suchen die direkte Auseinandersetzung mit dem Ort und den Menschen und setzen auf kontinuierlichen Dialog. Planen ist für uns ein Versprechen, das eingelöst werden will. Planerische Idee und gebaute Realität gehören untrennbar zusammen“, so Christian und Peter Brückner. Bereits der Vater gründete 1972 ein Ingenieurbüro, das die Brüder als Architekturbüro erfolgreich weiterführen. Klaus-Peter Brückner arbeitete bereits in den 1970er Jahren erfolgreich mit Produkten aus dem Hause Nemetschek.

„Da sowohl das Ingenieurbüro Bodensteiner als Tragwerksplaner als auch wir als Architekten Allplan verwenden, konnten wir unsere Arbeit bei diesem Projekt perfekt aufeinander abstimmen.“
Axel Weidner, Architekt und Projektleiter bei Brückner & Brückner Architekten

Nach den Ranglisten des Architekturportals BauNetz zählen Brückner & Brückner Architekten zu den 100 Spitzenbüros in Deutschland. In ihren Büros in Tirschenreuth und Würzburg beschäftigen die Gebrüder Brückner heute in etwa 50 Mitarbeiter.
PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Gebäudeart: Aussichtsplattform
Eingesetzte Software: Allplan Architecture
Projektdaten
Bauherr: Landkreis Tirschenreuth, vertreten durch Landrat Wolfgang Lippert
Standort: Tirschenreuther Teichpfanne, 95643 Tirschenreuth 000
Baubeginn: Mai 2012
Fertigstellung: Oktober 2012 0
Gesamtlänge der Anlage: ca. 70 m
Breite der Treppenkonstruktion: ca. 2,5 m
Höhe der Treppenanlage: ca. 0,0 bis 17 m
Breite der Aussichtsplattform: ca. 2,8 m
Länge der Aussichtsplattform: ca. 10 m
Höhe der Standfläche: ca. 17 m (492,5 m ü. NN)
Höhe Dachdeckung: ca. 20,2 m

© 04.2016 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Bilder in der Landschaft / Himmelsleiter, Naturschutzgroßprojekt Waldnaabaue;
Planer: Brückner & Brückner Architekten Tirschenreuth/Würzburg; Fotograf: Peter Manev, Selb, foto[mju]tektur

Vollack Kreativpark, Karlsruhe – IT Vollack-Gruppe

copyright by Vollack Gruppe

Im Kreativpark Karlsruhe, auf dem Gelände des Alten Schlachthofs, entsteht das größte Bürogebäude Baden-Württembergs im Passivhausstandard. Projektentwicklung, Planung und Ausführung liegen in der Hand des Karlsruher Spezialisten für zukunftsweisende Büro- und Industriegebäude Vollack. Auf einer Fläche von 8.500 Quadratmetern und vier Stockwerken werden hier 300 Arbeitsplätze entstehen, ein Restaurant mit Terrasse für 60 Gäste und eine Tiefgarage. Glasfassaden verzahnen Außen und Innen. Ein offenes Atrium als Treffpunkt und zahlreiche Ruheinseln bieten sich als Rückzugsort an. Schon bei der Konzeption des Kreativparks war Querdenken gefragt: „Wir haben uns sehr intensiv mit den Bedürfnissen der späteren Nutzer und den Anforderungen an moderne Bürowelten auseinandergesetzt“, so Thorsten von Killisch-Horn, Partner und Geschäftsführer von Vollack. Thermische Behaglichkeit, hohe Energieeffizienz und eine anregende Atmosphäre, die Kreativität und Kommunikation fördert, ist das Ergebnis. Die Entscheidung für den Passivhausstandard bei der Haus- und Bautechnik war für die Planer die logische Konsequenz – nicht nur, um den energetischen Erfordernissen von morgen zu entsprechen: „Diese bauliche Umsetzung verbindet energetische Nachhaltigkeit und moderne, prozessorientierte Büroflächen idealtypisch“, so Klaus Teizer, verantwortlich für Technik und Innovation bei Vollack.

copyright by Vollack Gruppe

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Beim Passivhausbau sind eine ganzheitliche und integrale Planung sowie das reibungslose Zusammenspiel von Bau- und Haustechnik ein entscheidender Erfolgsfaktor, genau der richtige Einsatz für die Vollack eigene 4-Phasen-Methode für die Entwicklung, die Planung, den Bau und die Werterhaltung von Gebäuden. Sie verfolgt den Ansatz, Architektur, Technik und betriebliche Organisationsprozesse in Einklang zu bringen. Als leistungsstarkes Werkzeug unterstützt dabei die BIM-Software Allplan. Der Gebäudestratege nutzt das Planungsinstrument in allen Leistungsphasen. Schon bei den ersten Entwürfen bis hin zur Fertigstellung arbeiteten die Karlsruher Spezialisten im intelligenten Allplan Gebäudemodell. Darin führten sie über die gesamte Planungs- und Bauphase hinweg alle projektrelevanten Informationen zentral zusammen. Die methodische Gebäudekonzeption in Verbindung mit der Planung in 3D, vereinfacht die Abstimmung mit allen am Bau Beteiligten. Die Planungssicherheit durch alle Leistungsphasen hindurch ermöglicht es zudem, alle Projektanforderungen schnell und zielgerichtet umzusetzen. Eine reibungslose interdisziplinäre Zusammenarbeit ist zum einen Voraussetzung, um Projekte wie dieses technisch und kostenbewusst zu realisieren. Durch den Austausch steigt aber auch das Verständnis für die Bedürfnisse der anderen Fachplaner.

Der hohe gestalterische und planerische Anspruch geht Hand in Hand mit energetischer Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Umsetzung. Beim Kreativpark wurde der Fokus auf eine anspruchsvolle Architektur gelegt, die energetische Zukunftssicherheit und einen hohen Komfort für die Nutzer des Gebäudes bietet. Im Sommer 2015 soll Baden-Württembergs größtes Büro-Passivhaus fertiggestellt sein. Zertifiziert wird es vom Passivhaus-Institut in Darmstadt. Bei der Planung des Gebäudes hat Vollack auch großen Wert auf die städtebauliche Einbindung in das neue Karlsruher Kultur- und Gewerbezentrum gelegt, das sich durch kreative Spannung zwischen der eigentlichen Bedeutung des Ortes als Schlachthof und seiner Nutzung durch Künstler und Kreative auszeichnet. Als Kubus gestaltet, stellt die Architektur einen Bezug zum Viehhof her. Die Metallfassade nimmt Bezug zum historischen Umfeld auf, vertikale Grünflächen in der Fassade dagegen stehen in Kontrast zu den großen, versiegelten Flächen des Schlachthofgeländes. Eines ist sicher, Vollack wird mit dem Projekt neue Maßstäbe für moderne Bürowelten setzen: „Wir können hier hohen gestalterischen und planerischen Anspruch mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Umsetzung vereinen“, so Thorsten von Killisch-Horn.

„Mit unserem Methodenansatz können wir hohen gestalterischen und planerischen Anspruch mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Umsetzung vereinen. Allplan ist dabei ein ideales Werkzeug.“
Armin Koch, Leiter Personal, Controlling, IT Vollack-Gruppe

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Schwerpunkt: Methodische Gebäudekonzeption
Eingesetzte Software: Allplan Architektur
Projektdaten:
Bauherr: Vollack bauInvest GmbH & Co. KG
Planungsbeginn: 2013
Baubeginn: 2014
Fertigstellung: 2015
BGF: ca. 8.500 m²
Grundstücksfläche: ca. 2.300 m²

© 08.2014 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Bilder: Vollack Gruppe

Felix Platter-Spital Basel, Schweiz – wörnertraxlerrichter planungsgesellschaft mbH, Frankfurt

Bis zum Sommer 2018 entsteht auf dem Felix Platter-Areal in Basel ein neues Spital für Altersmedizin. Mit der Realisierung des siegreich aus einem zweistufigen Gesamtleistungs-Wettbewerbs hervorgegangenen Projekts der Arbeitsgemeinschaft „ARGE HandinHand“ soll das Spital „in neue Sphären abheben“, so die Worte der Spitalleitung. Das 200 Millionen Franken teure Projekt ist aber auch eines der ersten BIM-Projekte der Schweiz. Unter dem Begriff Building Information Modeling (BIM), wird im Bauwesen weltweit der Weg zur Digitalisierung der Prozesse in Projektierung, Planung, Ausführung und Dokumentation beschritten. Zu erwarten ist, dass es in Zukunft keine Bauprojekte mehr geben wird, die nicht mit BIM geplant werden, so wie es heute praktisch keine Projekte mehr gibt, die mit Tusche gezeichnet werden.

copyright by wörnertraxlerrichter planungsgesellschaft mbH

copyright by wörnertraxlerrichter planungsgesellschaft mbH

Das auf Altersmedizin spezialisierte Felix Platter-Spital ist nach dem Universitätsspital Basel das zweitgrößte Spital der Stadt. Das Unternehmen beschäftigt rund 850 Mitarbeiter und ist seit Januar 2012 verselbständigt. Jedes Jahr werden rund 3000 Patienten behandelt. Doch die im Jahr 1967 erstellten Spitalgebäude genügen den heutigen baulichen und betrieblichen Anforderungen nicht mehr. Im April 2013 publizierte die Bauherrschaft aus diesem Grund einen zweistufigen Gesamtleistungs-Wettbewerb für den „Neubau Felix Platter-Spital, Basel“. Ziel des Gesamtleistungs-Wettbewerbs war ein finanziell tragbarer Spitalneubau, welcher optimale Prozesse erlaubt, wirtschaftliche Betriebs- und Unterhaltskosten generiert, architektonisch hochstehend ist sowie innerhalb des Projektperimeters ein Erweiterungspotenzial ausweist. In der anonym gehaltenen ersten Stufe des Wettbewerbs reichten bis Ende August 2013 insgesamt neun Teams ihre Dossiers ein. Das Beurteilungsgremium bewertete in der Folge die Qualität und Wirtschaftlichkeit der eingereichten Vorschläge und legte der Bauherrschaft diejenigen Projekte vor, die ein gutes Potenzial für die Projektkonkretisierung aufweisen und deren Teams zur Teilnahme an der zweiten Stufe des Wettbewerbs eingeladen werden sollten.

Die Bauherrschaft lud im November 2013 vier Teams zur nächsten Stufe ein. Im Dezember 2014 stellte die Bauherrschaft das Siegerprojekt „HandinHand“ offiziell vor. Hinter dem Neubauprojekt steht ein Konsortium aus schweizerischen und deutschen Firmen. ARGE BAM Swiss AG/ BAM Deutschland AG/ Marti Generalunternehmung AG Bern, dazu  wörnertraxlerrichter planungsgemeinschaft mbh mit Holzer Kobler Architekten, Health  Company Dresden GmbH und club L94 Landschaftsarchitekten GmbH. Am 26. März 2015 hat die ARGE HandinHand alle Unterlagen zu Erlangung der Baubewilligung eingereicht und hoffte, Ende Juli mit den Bauarbeiten zu beginnen. Anlässlich der Präsentation des auserkorenen Siegerprojektes im Dezember 2014 formulierte die Spitalleitung ihre großen Erwartungen an das künftige Spital mit folgenden Worten: „Ich hoffe, das Spital werde mit dem Neubau in neue
Sphären abheben“, so die Aussage von Verwaltungsrat Peter Tschudi. Weiter war die Rede von „Altersmedizin der Zukunft“ und einer „einzigartigen Institution mit Modellcharakter“. Auszeichnen soll sich der Neubau unter anderem durch kurze Wege und auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtete Räume. „Alte Menschen sind unsere Patienten, für sie planen wir ein attraktives Ambiente“, sagt Spital-Direktorin Ursula Fringer. Der viergeschossige Neubau befindet sich auf einer rund 18.000 Quadratmeter großen Teilfläche des insgesamt 53.000 Quadratmeter umfassenden Spitalareals. Die Zahl der Betten wird gegenüber dem aktuellen Stand um 90 auf 240 reduziert. Vorgesehen sind ausschliesslich Doppelzimmer. Bereits heute gilt das Felix Platter-Spital als führendes universitäres altersmedizinisches Zentrum in der Schweiz.

„Die BIM-Software Allplan Architecture hat das Siegerteam
maßgeblich unterstützt.”
Dirk Hennings, wörnertraxlerrichter planungsgesellschaft mbH

Im Neubau können erstmals alle Leistungen unter einem Dach angeboten werden. Neben der stationären und ambulanten Pflege sowie der Lehre und Forschung mit den drei Standbeinen Kognition, Mobilität und Ernährung werden auch das Basel Mobility Center und die Memory Clinic örtlich im neuen Spital eingebunden sein. Am 1. Juli 2018 soll es nach rund dreijähriger Bauzeit eröffnet werden. Die veranschlagten Kosten inklusive aller Inneneinrichtungen belaufen sich auf 200 Millionen Franken. Davon stehen 80 Millionen Franken als Eigenkapital zur Verfügung, der Rest wird über den Kapitalmarkt finanziert. Die Bauherrschaft hatte sich vorab zum Ziel gesetzt, in der Schweiz ein Spital zu bauen, das mit den vorhandenen beziehungsweise refinanzierbarenFinanzmitteln erstellt und betrieben werden kann. Entsprechend klar waren im
Wettbewerb auch die diesbezüglichen Vorgaben formuliert.

Das Projekt „HandinHand“ besticht einerseits durch die subtile architektonische und städtebauliche Ausformulierung. Es ist ein genaues Passstück im Schnittpunkt von Wohnquartier, öffentlicher Infrastruktur und der ArchitekturIkone des alten Felix Platter-Spitals. Andererseits verspricht das neue Spital eine gute Aufenthaltsqualität für die Patienten mit einem attraktiven Außenbezug. Zwischen Spitalneubau und dem bestehenden Gebäude ist ein öffentlich zugänglicher Park geplant, der auch eine spätere Umnutzung des Areals berücksichtigt. Die Struktur der einzelnen Nutzungseinheiten sowie die Organisation von Pflegestationen und Supportdiensten beziehungsweise Verwaltung ermöglichen eine große Flexibilität für künftige Nutzungsanpassungen. Bei Bedarf könnte der Neubau bereits heute oder zu einem späteren Zeitpunkt problemlos um eine Etage aufgestockt werden. Damit ergäben sich Räumlichkeiten für zwei weitere Stationen mit je 40 Betten. Aber auch das Innenleben des neuen Spitals mit mehr als 1370 Räumen hat das Siegerprojekt mit hoher Flexibilität geplant, um bei möglichen Veränderungen der Ansprüche in den kommenden 30 bis 40 Jahren die erforderlichen Anpassungen auf einfache Weise vornehmen zu können. Was in anderen Ländern bereits gesetzlich vorgeschrieben ist, steht in der Schweiz erst am Anfang: die Digitalisierung der Prozesse in Planung, Ausführung und Betrieb mit Building Information Modeling (BIM). Dieser Begriff wurde vor gut 20 Jahren eingeführt und gilt heute als „Werkzeug“ der Zukunft. BIM hat die Aufgabe, alle Bauinformationen über das Bauwerksmodell und die Teilmodelle zu koordinieren. So kann sich jeder auf die für ihn relevanten Informationen und Darstellungen konzentrieren. Wichtig ist nur, dass alle am Bau Beteiligten mit BIM zusammen arbeiten können und immer auf dem gleichen Informationsstand sind. Der Neubau Felix Platter-Spital zählt zu den ersten BIM-Projekten in der Schweiz. Der Projektleiter des Spitalneubaus, Jean-Luc Perrin, setzt als Vertreter des Bauherrn von Anfang an auf den Einsatz von BIM. Als einer der Pioniere von BIM in der Schweiz bring Perrin den Nutzen einer virtuellen Planung und Bausimulation mit der folgenden Aussage auf den Punkt: „Benutze die Maus statt den Presslufthammer.“ Weiter vertritt er die Meinung, dass BIM für die Projektentwicklung, -realisierung und -dokumentation von (Spital) Bauprojekten heute zwingend erforderlich ist.

Welchen wirtschaftlichen Nutzen BIM bringen kann, zeigt das Beispiel Großbritannien, wo der Einsatz von BIM bei öffentlichen Großprojekten bereits heute Pflicht ist. Gemäß Schätzungen hat die britische Regierung dank BIM bis heute rund zwei Milliarden Euro einsparen können. Zudem konnten zwei Drittel der Projekte termin- und budgetgerecht fertiggestellt werden. Im zweistufigen Gesamtleistungs-Wettbewerb für den Spitalneubau in Basel hat das Siegerteam BAM Swiss und Marti Holding AG gemeinsam mit den federführenden Architekten wörnertraxlerrichter in Arbeitsgemeinschaft mit Holzer Kobler Architekturen die vom Bauherrn definierten Vorgaben an eine Projektumsetzung mit BIM mit Unterstützung der BIM-Software Allplan umgesetzt. Als intelligente und leistungsfähige Plattform ist Allplan die perfekte Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der BIM-Arbeitsmethode. Für die Kommunikation und den Datentransfer mit anderen Softwareprodukten stehen dem Anwender mehr als 50 Dateiformate, darunter auch das für Import und Export zertifizierte Austauschformat IFC (Industry Foundation Class) für den Austausch von 3D-Modellen, zur Verfügung. Dies ermöglicht eine reibungslose, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten, Ingenieuren,  Kostenplanern, Bauunternehmern und Facility Managern. Diese Aussage bestätigt auch Dirk Hennings, Geschäftsführer von BIMwelt GmbH. Er hat den BIM-Prozess für das Felix Platter-Spital im Auftrag von wörnertraxlerrichter an vorderster Front begleitet. „Dank dem Einsatz von
Allplan Allfa, der bidirektional mit Allplan verknüpften Softwarelösung für infrastrukturelles und technisches Facility Management, konnten wir die umfangreichen Anforderungen des Bauherrn effizient umsetzen.“ Allplan Allfa ermöglicht die komfortable Verwaltung der Raumattribute sowie eine Kontrolle der zu erwartenden Unterhaltskosten. Die direkte Anbindung an das Facility Management steht ganz im Sinne des Building Lifecycle Management. Denn Informationen über die technische Wartung sowie die Kontrolle der Unterhaltskosten, welche die Baukosten um ein Mehrfaches übersteigen, müssen später über die gesamte Lebensdauer einer Immobilie für alle Beteiligten einfach zugänglich sein.

„Die BIM-Software Allplan Architecture hat das Siegerteam
maßgeblich unterstützt.”
Dirk Hennings, wörnertraxlerrichter planungsgesellschaft mbH

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK

Schwerpunkt:Building Information Modeling
Eingesetze Software: Allplan Architecture und Allplan Allfa
Team HandinHand:
TU: ARGE BAM Swiss AG, Basel / BAM Deutschland AG, Stuttgart (D) / Marti
Generalunternehmung AG, Bern
Architekt: wörnertraxlerrichter planungsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main (D)
mit Holzer Kobler Architekturen, Zürich
Spitalplaner: Health Company Dresden GmbH, Dresden (D)
Landschaftsarchitekt: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln (D)
Fachplaner HLKK / Sanitär / Haustechnikkoordination:
Brunner Haustechnik AG, Wallisellen
Fachplaner Elektro / MSRL: enerpeak salzmann ag, Dübendorf
Bauingenieur / Bauphysiker / Verkehrsplaner / Nachhaltigkeit / Brandschutz:
Gruner AG, Basel
Gastroplaner: hpmisteli, Gastrokonzepte, Bern
Medizintechnikplaner:
mtp Planungsgesellschaft für Medizinaltechnik mbH, Frankfurt am Main (D)
BIM-Koordinator: BAM Deutschland AG, Stuttgart (D)
Facility Management: BAM Immobilien-Dienstleistungen GmbH, Stuttgart (D)

© 08.2015 Allplan GmbH, Munich, Germany © V isualisierung: ZVG